Schmerztherapie mit Opioiden

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jennebucker

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Re: Schmerztherapie mit Opioiden
« Antwort #3 am: November 04, 2009, 16:19:55 Nachmittag »
Hallo Jacky,

also Ibu und co. das holft bei mir auch nicht mehr. Es hatte allerings auch schon im Krankenhaus nicht so gut damit geklappt.

Alle 6 Wochen muß ich in die Klinik zur Kontrolle und da wird dann geschaut wie und ob die Dosis noch reicht.
Leider wurde meine Dosis schon oft verändert , denn ich habe mich daran gewöhnt und der Medi -Spiegel reichte nicht mehr 24 Stunden aus.

Ich kenne einige BTM -Patienten denen geht es genauso und es muß immer wieder an dder täglichen Dosis was geändert werden.

lg jennebucker

Du bist mit diesem Problem nicht alleine.



Re: Schmerztherapie mit Opioiden
« Antwort #2 am: November 03, 2009, 21:57:43 Nachmittag »
hallo jacky,

das verwirrt mich ibu hilft mir auch nicht O.O

glg elli

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Jacky

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Schmerztherapie mit Opioiden
« Antwort #1 am: November 03, 2009, 20:13:09 Nachmittag »
Hallo zusammen!

Bin gerade auf folgende Zeilen im Netz gestoßen:

Die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien haben etwa seit Mitte 2007 die Grundprinzipien der Behandlung
mit Schmerzmitteln bei nicht-tumorbedingten chronischen Schmerzzuständen weitreichend
verändert.

Folgende wissenschaftliche Erkenntnisse sollten deshalb bei der Überprüfung der bisherigen Behandlung
mit Schmerzmedikamenten zugrunde gelegt werden:

• Es bestehen keine bedeutsamen Unterschiede in der Wirkung von Opioiden und Nicht-Opioiden.
Dies bedeutet, dass Paracetamol, ASS, Ibuprofen, Diclofenac bei nicht-tumorbedingten Schmerzzuständen
genauso wirksam sind wie retardiertes Tramadol, Tilidin bzw. Morphin, Oxycodon oder
Fentanyl-Pflaster.
• Im Durchschnitt liegt die bei chronischen Schmerzzuständen durch Schmerzmedikamente erreichbare
Schmerzreduktion nur bei 10-15%.
• Die Wirksamkeit von Opioiden ist wissenschaftlich nur über einen Zeitraum von 3 bis 4 Monaten
gesichert. Dass diese Medikamente länger als über einen solchen Zeitraum wirken, ist bisher wissenschaftlich
nicht belegt.
• Je länger ein Opioid gegeben wird, desto größer wird – durch Umbauprozesse im Gehirn – das
Risiko, dass die Schmerzempfindlichkeit steigt! Deshalb ist es besonders wichtig zu überprüfen, ob
die Wirkung eines Opioids eine Einnahme überhaupt noch rechtfertigt.
Aus diesen Gründen sollte im Einzelfall engmaschig überprüft werden (in Abständen von 6 bis maximal
8 Wochen), ob das verordnete Opioid überhaupt noch hinreichend wirkt. Von einer Wirkung wird
ausgegangen, wenn die Schmerzreduktion mindestens 30% beträgt.

Warum hilft z.B. bei meinen Problemchen weder Ibu, Diclo usw.???   :huh:

Stärke entspringt nicht aus physischer Kraft, sondern aus einem unbeugsamen Willen.