CT GESTEUERTE SCHMERZTHERAPIE

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harmsi

Re: CT GESTEUERTE SCHMERZTHERAPIE
« Antwort #3 am: Januar 05, 2006, 18:28:41 Nachmittag »
Hallo Jennebucker ,
habe ich gerne getan,freut mich,das Dir dieser Bericht gefallen hat :P
LG.Ute

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jennebucker

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  • Unser Border-Colly Fino
Re: CT GESTEUERTE SCHMERZTHERAPIE
« Antwort #2 am: Januar 05, 2006, 18:22:20 Nachmittag »
hALLO Harmsi,

danke für den Bericht.
Da bei mir ja schon viele Katheteranlagen für die Blockaden gelegt wurden, fand ich die Bilder echt klasse genauso interessant aber auch den Text.

LG jennebucker

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harmsi

CT GESTEUERTE SCHMERZTHERAPIE
« Antwort #1 am: Januar 04, 2006, 22:32:06 Nachmittag »
CT GESTEUERTE SCHMERZTHERAPIE

Im Laufe des Lebens entwickeln 65-80% der Bevölkerung Rückenschmerzen, wobei 14% Beschwerden angeben, die länger als 14 Tage andauern. Innerhalb von 4 Wochen werden 74% der Patienten wieder arbeitsfähig und 7% der Bevölkerung entwickeln ein chronisches Schmerzsyndrom von mehr als 3-6 Monaten Dauer. Diese epidemiologische Zahlenanalyse von 1987 verdeutlicht die Bedeutung dieses medizinsoziologischen und arbeitsmedizinischen Gesundheitsproblems, das in den westlichen Industrieländern als „Volkskrankheit Nr. 1“ eingestuft werden kann. 
Die perkutane Schmerztherapie als minimal invasive Methode hat sich als Ergänzung der konservativen Therapie aber auch zur Differenzialdiagnose unklarer Schmerzen bewährt. Trotzdem ist diese Form der Schmerztherapie eine eingreifende Methode und darf deshalb nur bei ausgewählten Patienten erfolgen. Um dies zu gewährleisten, werden im Schmerzzentrum des Freiburger Universitätsklinkums ausgedehnte Voruntersuchungen von einem Team aus Neurochirurgen, Neurologen, Neuroradiologen, Anästhesisten und Psychiatern durchgeführt. Dieses Vorgehen erleichtert die korrekte Beurteilung des Therapieerfolges und Entscheidung über die weiterführende Therapie. 

Indikationen zur Schmerztherapie
Radiologische Befunde sind beim unspezifischen einfachen Rückenschmerz weitgehend ohne Bedeutung. Erst mit dem Zusammentreffen eindeutiger Symptome wie nervenwurzelbezogene Schmerzen, Lähmungen oder Sensibilitätsstörungen werden bildgebende Befunde stärker in die Therapieentscheidung mit eingebunden. Zwei Drittel der Wirbelsäulenschmerzen beziehen sich auf den Bereich der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins und erfordern bei einer spontanen Rückbildung von annähernd 90% weder operative noch invasiv-therapeutische Maßnahmen.
Die invasive Behandlung des Rückenschmerzes verlangt eine strengere Indikation als nichtinvasive Verfahren. Folglich muss hierfür eine Patientenselektionierung erfolgen, die nur durch ein Team aus Spezialisten mehrerer Fachdisziplinen erreicht werden kann. 

http://neuroradiologie.uniklinik-freiburg.de/patinfo.htm

Mit der freundlichen Genehmigung von Prof. Dr. M.Schumacher-Uni Freiburg-
(Neurozentrum)

Näheres unter Therapien